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Neue Sonderausstellung
2. Juni bis 6. Oktober 2013


„The Beat Goes On
Der Sound. Der Style.


Jugend tanzt, rebelliert, engagiert sich. Sie sucht Zufluchtsorte, räumliche Alternativen zur gewohnten Umgebung. Seit Mitte der 1950er-Jahre hat die Jugendkultur eine vielfältige Entwicklung genommen und sich immer weiter aufgefächert, aber sie hat seit damals und bis heute ihre Brennpunkte: die Tanzsäle, Diskotheken, Musikclubs – all jene Orte, wo jugendaffine Musik gehört und dazu getanzt werden kann.

Die Ausstellung „The Beat Goes On ...“ setzt an den beiden Ausstellungsorten - Museum Industriekultur Osnabrück und Tuchmacher Museum Bramsche - überregionale jugendliche Bewegungen und die lokale Ebene auf anschauliche und unmittelbar erfahrbare Art in Beziehung. Kooperationspartner sind die Fachrichtungen „Textiles Gestalten“ und „Visuelle Kommunikation“ der Universität Osnabrück. Im Magazingebäude des Museums Industriekultur lernen die Besucher anhand ausgewählter Schauplätze Stationen der jugendkulturellen Entwicklung seit Mitte der 1950er-Jahre kennen. Musik als wichtiger Bestandteil jugendlicher Identifikation ist ein Kernthema der Ausstellung, ebenso die dazugehörige Technik, von der Jukebox über den transportablen Plattenspieler bis zu den Beschallungsanlagen der Konzertbühnen und Diskotheken. Angesprochen werden auch die diesem Bereich zugehörigen Berufsbilder – gehörte einst der „Roadie“ fest zum Tross einer Band, werden diese Aufgaben heute von hoch spezialisierten Unternehmen mit ausgebildeten Veranstaltungstechnikern erledigt.

Korrespondierend widmet sich das Tuchmacher Museum Bramsche den modischen Aspekten der Jugendkultur. Auf welche Weise und mit welchem Ziel inszenierten sich Jugendliche über ihre Kleidung in den verschiedenen Jugendkulturen? Gab oder gibt es spezifische Kleidungsstrategien von Jugendlichen in ländlicher Umgebung? Der Wandel der Mode und ihrer Bedeutung zeigt sich exemplarisch anhand der jugendtypischen Kleidungsstücke Jeans, Lederjacke und Turnschuhe (Sneakers). Die Ausstellung mündet in der Fragestellung, welche Möglichkeiten den heutigen Jugendlichen bleiben, um einen eigenen Stil zu kreieren.

Die Präsentationen beider Standorte sind miteinander verzahnt und werden gemeinsam beworben. Es wird ein gemeinsamer Katalog zur Ausstellung erscheinen und ein abgestimmtes Begleitprogramm entwickelt. Als Kuratoren zeichnen die Osnabrücker Wissenschaftler Reiner Wolf (M.A.) und Dr. Harald Keller.

Die Ausstellung wird am Sonntag, den 2. Juni 2013, um 11.00 eröffnet. Ein umfangreiches Begleitprogramm rundet die Ausstellung ab.

Daten zur Ausstellung
2. Juni bis 6. Oktober 2013

Museum Industriekultur Osnabrück
Magazingebäude
Süberweg 50a
49090 Osnabrück

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr.

Bitte die Feiertagsregelungen beachten!

Führungen auf Anfrage
Tel: 0541/ 122447
Mittwoch bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr.




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Sonderausstellung
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