Dauerausstellung und Sonderaustellungen
Museum Industriekultur
Fürstenauer Weg 171
49090 Osnabrück
Fon 0541/122447
Zu den Öffnungszeiten
Öffnungszeiten:
Bitte Feiertagsregelung beachten!
Mittwoch bis Sonntag
10.00 bis 18:00 Uhr
Verwaltung und Postanschrift
Süberweg 50a
49090 Osnabrück
Fon 0541/9127845
Fax 0541/9127847
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Haseschachtgebäude
Als zentrale Ausstellungsstätte nutzt das Museum das 1871 errichtete Haseschachtgebäude, das mit seiner Rundbogenarchitektur zu den schönsten Bauwerken dieser Art in Deutschland zählt. Zu Zeiten des Steinkohlenbergbaues arbeiteten hier die Maschinen für den Förderbetrieb und die Wasserhaltung.
Denkmalpflegerische Überlegungen führten 1985 dazu, die Ruine des Haseschachtes durch eine erste Restaurierungsmaßnahme zu sichern. Wenig später begann der Ausbau des Hauses. 1994 erfolgte die Eröffnung des Museums Industriekultur Osnabrück im Haseschachtgebäude. Heute zeigt das Museum in den Räumlichkeiten seine Dauerausstellungen und kleinere Wechselausstellungen. Besucher können mit dem gläsernen Aufzug bis zu einer Tiefe von 30 m hinabfahren. Durch den historischen Bergwerksstollen – 300 m unter Tage - geht es dann weiter bis zum Magazingebäude, in dem die Sonderausstellungen des Museums zu sehen sind.
Magazingebäude
Im 1893 errichteten Magazingebäude, das dem Piesberger Bergwerk als Waschkaue für die Bergleute diente, zeigt das Museum große Wechselausstellungen.
Das Museum Industriekultur restaurierte das Gebäude mit Finanzmitteln der Osnabrücker Senator-Lehmann-Stiftung. Im Rahmen des Jubiläums „350 Jahre Westfälischer Friede“ im Jahre 1998 wurde das Haus mit der Ausstellung „Der Tod als Maschinist. Der industrialisierte Krieg 1914-1918“ eröffnet.
Ein ganz besonderes Schmuckstück – der historische Pferdestall
Nach einer umfassenden Restaurierung präsentiert sich der historische Pferdestall der Steinindustrie am Piesberg nun als ganz besonderes Schmuckstück.
Wieder einmal war es die Senator-Lehmann-Stiftung, die es übernommen hatte, die Planungskosten für den Ausbau zu tragen, um damit weitere Schritte zu ermöglichen. Mithilfe der finanziellen Unterstützung seitens der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Osnabrück ließ sich das Projekt schließlich realisieren. Und: Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Äußerst zurückhaltend behandelt, aber mit einigen feinsinnig gesetzten Akzenten, ist ein Bauwerk (wieder)erstanden, das im Ensemble der bereits vorhandenen Gebäude des Museums Industriekultur Osnabrück eine maßgebliche Bereicherung darstellt.
Im Pferdestall ist zum Themenfeld „Industrialisierung des Handwerks“ eine Dauerausstellung entstanden, die sich durch einen museumspädagogischen Schwerpunkt auszeichnet und damit u. a. für die Schulen in Osnabrück und der Region als außerschulischer Lernstandort zur Verfügung steht. Es geht dort im besten Wortsinn um das Begreifen, denn der Pferdestall bietet die Möglichkeit viele Handwerke kennenzulernen und tätig zu werden, sei es nun beim Papier schöpfen, in der Schumacherei oder dem Bau einer „Seifenkiste“, wenn es darum geht das Thema „Von der Stellmacherei zum Automobilbau“ zu veranschaulichen. Außerdem findet jedes Jahr im Mai - im Rahmen des Internationalen Musemstages - ein "Historischer Handwerkermarkt" in und um den Pferdestall herum statt.
Piesberger Gesellschaftshaus
Das Piesberger Gesellschaftshaus, früher Gast- und Vereinshaus der Steinkohlenzeche Piesberg, bietet heute Raum für museumspädagogische Aktivitäten, so u.a. in der Papierwerkstatt und der historischen Druckerei. Daneben nutzt der Kulturverein Piesberger Gesellschaftshaus das Gebäude für kulturelle Veranstaltungen, für die sich insbesondere der historische Festsaal des Hauses hervorragend eignet.
Zechenbahnhof Piesberg
Auch auf dem 1857 in Betrieb genommenen Zechenbahnhof ist wieder reges Leben eingekehrt. Der Verein Osnabrücker Dampflokfreunde hat dort sein Domizil gefunden und restauriert historische Eisenbahnfahrzeuge. Wer möchte, kann Bahnfahrten in den liebevoll aufgearbeiteten Eisenbahnwaggons buchen.
Stüveschacht
Neben dem Haseschacht existierte am Piesberg noch eine weitere Schachtanlage - der Stüveschacht. Nachdem aufgrund erheblicher Wassereinbrüche 1873 die Teufarbeiten dort abgebrochen werden mussten, führte man 1889 das Projekt fort. Wenig später konnte die Zeche den Förderbetrieb aufnehmen.
Die am Stüveschacht gewonnenen Steinkohlen wurden unter Tage, durch den 1,5 km langen Hasestollen mit Pferden bis zum südlich gelegenen Zechenbahnhof gefördert. In dem Gebäude, dessen Reste noch erhalten sind, befand sich die Wasserhaltungsmaschine, die das in der Tiefe zufließende Grubenwasser hob. Nach der Zechenschließung im Jahre 1898 verfiel die Anlage und wurde schließlich, bis auf die bis heute bestehende Ruine abgerissen.

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Sonderausstellung |
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!!!Verlängert!!! Sonderausstellung "100 Jahre Fotografische Gesellschaft Osnabrück", bis zum 12. Mai 2013, Fürstenauer Weg 171 |
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Veranstaltungsprogramm 1/2013 |
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Hier finden Sie die Termine von Veranstaltungen und Führungen und unsere Angebote für Erwachsene und Kinder, Gruppen und Schulklassen von Januar bis Juni 2013. |
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