Sonderausstellungen

Mode Möbel Motorräder |

01.01.2016 - 31.12.2016

Einblicke in die Sammlung des Museums Industriekultur
Viele Schätze eines Museums liegen gut verpackt und verborgen im Depot. Dort ruhen sie unter Tüchern oder in Kartons, einige sind zu empfindlich, um der Öffentlichkeit ständig gezeigt zu werden. Das Museum Industriekultur Osnabrück präsentiert jetzt ausgesuchte Objekte aus seinem Depot in dieser Ausstellung.
 
Die Besucher sind eingeladen, die AusstellungsstĂĽcke in Augenschein zu nehmen und auf sich wirken zu lassen. So entstehen ganz eigene Sichtweisen auf die Dinge oder Erinnerungen werden wach, die mit bestimmten Objekten verbunden sind.
 
Aber es werden auch Exponate vorgestellt und kommentiert. Einmal durch Menschen, die dem Museum Objekte zur Verfügung gestellt haben, aber auch durch die Mitarbeiter des Museums, die zu ihrer Auswahl der Exponate Stellung nehmen. Darunter lassen sich ungewöhnliche Interpretationen finden, sehr subjektiv geprägte Gedanken, die sich von der üblichen Art der Darstellung sicherlich etwas unterscheiden.
 
Alles in Allem geht es aber um Schaulust und die Freude am Objekt, dessen Bedeutung in der Regel darĂĽber hinausweist, was auf den ersten Blick zu entdecken ist.
 
Die Ausstellung ist bis auf Weiteres im
Museum Industriekultur OsnabrĂĽck
FĂĽrstenauer Weg 171
49090 OsnabrĂĽck
zu sehen.

Bitte beachten Sie die Feiertagsregelungen!

Menschen(s)kinder |

11.12.2016 - 19.02.2017

Eine Foto-Ausstellung der Lebenshilfe Lindlar e.V. im Oberbergischen Kreis zeigt außergewöhnliche Menschen an bemerkenswerten Orten.

Vor dem Hintergrund historischer Industriekulissen und topografischer Motive des Bergischen Landes möchte die Lebenshilfe Lindlar anhand dieser Ausstellung einige ihrer Klienten vorstellen und den Zusammenhang zum Thema „In klusion“ deutlich machen. Im Vordergrund steht der Mensch mit Behinderung und das Bestreben, dass alle Menschen gleichberechtigt am Leben in der Gesell schaft teilnehmen können. Dabei geht es um ein gesellschaftspolitisches Prinzip, um Demokratie. Gemeint ist damit die Zugänglichkeit in die Gesellschaft des normalen Alltags, also eine Akzeptanz der behinderten Menschen, die Eingliederung in das Arbeits- und Freizeitleben
und das Verständnis der Individualität eines jeden einzelnen Menschen.

Das zeigen die Fotos der Ausstellung. Jedes einzelne Foto hat eine bestimmte und individuelle Choreographie, jede Person stellt sich und ihre Umwelt dar und erzählt anhand der Choreographie eine Geschichte. Oft ist nicht erkennbar, dass es sich bei den Protago nisten überwiegend um geistig behinderte Menschen handelt. Auch in diesem Zusammenhang ist der Alltag zu sehen. So steht der „Mensch mit Behinderung“ im Vordergrund, ohne dass es bemerkt wird. Die bewusst inszenierten Bilder – vor dem Hintergrund gemeinschaftlicher Themen – verleiten dazu, die Protagonisten in einem anderen Kontext zu sehen und somit eventuelle Vorurteile abzubauen oder zu verändern.

Zur Ausstellungseröffnung am 11. Dezember 2016, um 11 Uhr im Museum Industriekultur Osnabrück, Haseschachtgebäude, Fürstenauer Weg 171 sind Sie herzlich eingeladen.