Sonderausstellungen

Mode Möbel Motorräder |

01.01.2016 - 31.12.2016

Einblicke in die Sammlung des Museums Industriekultur
Viele Schätze eines Museums liegen gut verpackt und verborgen im Depot. Dort ruhen sie unter Tüchern oder in Kartons, einige sind zu empfindlich, um der Öffentlichkeit ständig gezeigt zu werden. Das Museum Industriekultur Osnabrück präsentiert jetzt ausgesuchte Objekte aus seinem Depot in dieser Ausstellung.
 
Die Besucher sind eingeladen, die AusstellungsstĂĽcke in Augenschein zu nehmen und auf sich wirken zu lassen. So entstehen ganz eigene Sichtweisen auf die Dinge oder Erinnerungen werden wach, die mit bestimmten Objekten verbunden sind.
 
Aber es werden auch Exponate vorgestellt und kommentiert. Einmal durch Menschen, die dem Museum Objekte zur Verfügung gestellt haben, aber auch durch die Mitarbeiter des Museums, die zu ihrer Auswahl der Exponate Stellung nehmen. Darunter lassen sich ungewöhnliche Interpretationen finden, sehr subjektiv geprägte Gedanken, die sich von der üblichen Art der Darstellung sicherlich etwas unterscheiden.
 
Alles in Allem geht es aber um Schaulust und die Freude am Objekt, dessen Bedeutung in der Regel darĂĽber hinausweist, was auf den ersten Blick zu entdecken ist.
 
Die Ausstellung ist bis auf Weiteres im
 
Museum Industriekultur OsnabrĂĽck
FĂĽrstenauer Weg 171
49090 OsnabrĂĽck

zu sehen.

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Geschnürt Geknotet Geklebt – Handgemachte Fußbälle aus aller Welt |

14.08.2016 - 09.10.2016

Eine Ausstellung des Musems Industriekultur OsnabrĂĽck und der Stiftung EIGEN-SINN, unterstĂĽtzt von
terre des hommes.
 
Hans-Martin Haist aus Freudenstadt (Schwarzwald) leitet die Kinder- und Jugendwerkstatt EIGEN-SINN und hatte die Idee, Streetworker, Sozialarbeiter und Kirchenmitarbeiter aus aller Welt mit der Bitte zu kontaktieren, ihm Fußbälle Marke Eigenbau zu schicken.So ist inzwischen eine weltweit einzigartige Sammlung entstanden – mit über 300 Bällen aus 50 Ländern, die durch ihre Machart und die verwendeten Materialien, aber auch durch die damit verbundenen Geschichten beeindruckt.

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Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der Bälle deren Techniken ebenso vielfältig wie die Materialien sind. Hauptsache, der Ball ist rund! Ideenreichtum und handwerkliches Geschick ist gefragt an Orten, an denen Menschen wenig haben und Kinder ihre Spielgeräte se

lbst herstellen müssen. Wie aus der Not eine Tugend gemacht werden kann, zeigt die eindrucksvolle Ausstellung GESCHNÜRT/GEKNOTET/GEKLEBT, die das Museum Industriekultur Osnabrück in Zusammenarbeit mit der Stiftung EIGEN-SINN und mit Unterstützung von terre des hommes präsentiert.

Im Blickpunkt stehen Fußbälle aus aller Welt. Handgemacht, aus zum Teil einfachsten Materialien, wie Bananenblättern, Schweinsblasen, Plastikmüll oder auch alten Socken. Die Ausstellung zeigt mit welchen einfachen Mitteln Kinder dieser Welt „Momente des Glücks“ finden. Es sind Originalfußbälle, die die Freude an dem kleinen, manchmal nicht so runden Ding zeigen und es sind Zeugnisse von Armut und Erfindungsreichtum, die im deutlichen Gegensatz zu den Gegebenheiten einer von Konsum und Überfluss geprägten Gesellschaft stehen.

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung GESCHNÜRT/GEKNOTET/
GEKLEBT am Sonntag, 14. August 2016 um 11 Uhr. Die Ausstellungseröffnung findet im Haseschachtgebäude des Museums Industriekultur Osnabrück am Fürstenauer Weg 171 statt.


Museumspädagogisches Programm zur Ausstellung:
Kunstschüsse – Bolzen mit Kultur und Technik
Fußball einmal anders. Nach einem Gang durch die Ausstellung „Geschnürt Geknotet Geklebt“ erkunden wir das Gelände des Museums Industriekultur und laufen verschiedene Stationen an, an denen fußballerisches Können unter Beweis gestellt werden muss. Das Beste daran ist, dass dafür keine Tore und kein Fußballplatz gebraucht werden. Auf dem Gelände rund um das Haseschachtgebäude befinden sich alte Rohre, Fässer, Kanister und Schilder, die sich für unterschiedliche Kunstschüsse eignen. Dabei sind Technik und Köpfchen gefragt, um am Ende als anerkannte „Kunstschütze“ nach Hause zu gehen.

 Dieses Programm findet auch am 14. August um 14:30 Uhr statt.

Weitere Termine: 4. September und 18. September, jeweils um 14:30 Uhr.